Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien (VWA'n)
In den ausbildungsbegleitenden Studiengängen der VWAs wechseln die Lernorte Betrieb, Schule und Akademie einander ständig ab. Neben einer regulären Ausbildung in einem Betrieb in einem IHK-Ausbildungsberuf, besuchen die Auszubildenden an eins bis zwei Tagen die Berufsschule. Während der dreijährigen Ausbildung findet dann zusätzlich an einem Abend in der Woche und an Samstagen das Studium in der VWA statt. Die VWAs arbeiten eng mit den lokalen Universitäten und Fachhochschulen zusammen, so sind ein Großteil des Lehrpersonals Professoren neben den Dozenten aus der betrieblichen Praxis.
Die Abiturientenausbildung der Wirtschaft in einer Kombination von Lehre und Studium gibt es bei den VWAs schon seit fast 95 Jahren. Getragen werden die VWA'n in der Regel von Kommunen, Verbänden der Wirtschaft sowie Industrie- und Handelskammern. Für die Ausbildung an den VWAs werden Studiengebühren von den Studierenden erhoben. Rund 25.000 Studenten sind derzeit bundesweit an den insgesamt 95 Akademien eingeschrieben. Zehn davon - Berlin, Bremen, Darmstadt, Duisburg, Essen, Frankfurt/Main, Hamburg, Kassel, Krefeld und Magdeburg - sind im Verbund des BildungsCentrum der Wirtschaft zusammengeschlossen. Alle Akademien sind Mitglieder des Bundesverbandes Deutscher Verwaltungs-und Wirtschafts-Akademien
Nach zweijähriger Ausbildung findet die Lehrabschlussprüfung vor der IHK statt. Nach dreijährigem Studium verleihen die VWAs als Abschluss das Diplom (VWA).
Informationen zu Abschlussarten und Zugangsvoraussetzungen