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Noch während der Schule: Erkundet eure Interessen, Neigungen und Fähigkeiten

Macht am besten noch während der Schule mindestens ein Schüler-Betriebspraktikum! Das kann euch einen echten Motivationsschub für die letzten, anstrengenden Schulmonate geben. Und: Über den direkten Kontakt mit Unternehmensmitarbeitern und Auszubildenden im Rahmen eines Praktikums lernt ihr am meisten über die Tätigkeitsfelder und Anforderungen eines möglichen zukünftigen Berufes. Wie das funktioniert, könnt ihr hier nachlesen.

Und ansonsten? Klar, ein Berufsberater des Arbeitsamtes kommt in der Regel in die Abschlussklassen der Schulen und informiert allgemein über Berufswahlfaktoren, Ausbildungsmöglichkeiten, Bildungswege sowie Trends und Chancen des Arbeitsmarktes. Darüber hinaus gibt es aber noch eine Reihe von Berufswahltests und Planspielen, die euch Hinweise geben, welche Berufe zu Euch passen könnten. Diese sind zum Teil kostenpflichtig.

Und dann gibt es noch Ausbildungsplatz-Börsen und Ausbildungsmessen: Schaut doch mal rein! Die Agentur für Arbeit informiert über alle Termine! Und wenn ihr wissen wollt, was auf einer solchen Messe wichtig ist, dann informiert euch hier.

Die folgenden Fragen helfen, die eigenen Interessen und Vorzüge zu erkennen:

  • Was interessiert mich?
  • In welchem Bereich möchte ich arbeiten?
  • Was kann ich besonders gut?
  • Wo liegen meine Stärken?
  • Welche Qualifikationen habe ich zu bieten?
  • Welche beruflichen oder schulischen Erfolge (z.B. besonders gute Noten) kann ich vorweisen?
  • Wie flexibel bin ich? Wäre ich bereit, den Wohnort zu wechseln?
  • Welche beruflichen Ziele habe ich?
  • Wie möchte ich diese Ziele erreichen?

Informiert euch über die Ausbildungsberufe, in denen Lehrstellen angeboten werden. Besucht Ausbildungsmessen, andere Berufsinformationsveranstaltungen und Betriebserkundungen in der Region!

Es gibt insgesamt rund 350 Ausbildungsberufe. Wer sich da orientieren will, muss frühzeitig anfangen sich zu informieren. Unter Umständen werden in der Region, in der ihr lebt, nicht alle Berufe, die euch interessieren, ausgebildet. Fragt euren Berufsberater der Agentur für Arbeit, der in der Regel in die Abschlussklassen der Schulen kommt und über Berufswahlfaktoren, Ausbildungsmöglichkeiten, Bildungswege sowie Trends und Chancen des Arbeitsmarktes berichtet. Darüber hinaus gibt es mittlerweile in vielen Regionen regelmäßig stattfindende Ausbildungsmessen, auf denen euch Ausbilder und Auszubildende Rede und Antwort stehen. Aber: Es geht nichts über das richtige Ausprobieren und Reinschnuppern in ein Unternehmen!

Stellt eure Eignung für einen Beruf fest!

Für eine erfolgreiche Ausbildung kommt es nicht nur auf Interesse und Neigung für einen bestimmten Beruf an, auch die Eignung ist wichtig. Nicht immer lässt sie sich anhand der Schulzeugnisse oder im Gespräch beurteilen. Lasst deshalb durch eine Eignungsuntersuchung bei der Agentur für Arbeit feststellen, wo eure Stärken liegen, oder welche Schwächen ihr berücksichtigen müsst. Ob die gesundheitlichen Voraussetzungen erfüllt werden, muss durch eine ärztliche Untersuchung, die in den letzten neun Monaten vor Beginn der Ausbildung stattzufinden hat, festgestellt werden. Auch über Betriebspraktika erfahrt ihr eine Menge über euch und eure Eignungen und Fähigkeiten. Das Praktikum ist genau dafür da: Erfahrungen über sich sammeln und sich besser kennenlernen.

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